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Spagyrik, was ist das eigentlich ?
Die spagyrische Heilmittelzubereitung ist eine uralte Kunst, die der Gelehrte Paracelsus in die Medizin eingeführt hat. Mit dem Wissen der Alchemie erstellte er Arzneimittel, die den Menschen sowohl auf der geistigen, psychischen und körperlichen Ebene stärken, in dem sie den Energiefluss verbessern.

Spagyrische Heilmittel können pflanzliche, mineralische und metallische Anteile enthalten.

Die Trennungs- und Aufschließungsverfahren der spagyrischen Arzneiherstellung dienen dazu, die innewohnende Lebenskraft einer Heilpflanze oder eines Minerals aufzuschließen.

Das Spao (Trennen) und Ageiro (Verbinden) bezieht sich auf die Trennung der drei Prinzipien SAL (Körper = stofflicher Anteil einer Substanz), SULFUR ( Seele = flüchtiger Anteil einer Substanz z.B. ätherische Öle) und MERKUR (Geist = Information). Als Trägersubstanz dient Alkohol.

Alle Anteile werden von unbrauchbarer Schlacke (d.h. von lebloser, für den Körper des Menschen nicht verstoffwechselbarer Substanz) gereinigt. Die getrennten und gereinigten Substanzen (SAL, SULFUR, MERKUR) werden wieder miteinander vereinigt und durch Rhytmisierung dynamisiert.
Im Gegensatz dazu wird in der Homöopathie vor allem durch den Potenzierungsvorgang das Merkuriale Prinzip herausgearbeitet.
Bei der spagyrischen Arzneimittelherstellung kann man von einer ganzheitlichen Arznei sprechen.

Lavendel